Weiterbildung in systemischer Beratung
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Systemische Beratung (425 Kursstunden)
200 Stunden = 8 Termine a 3 Tage (donnerstags-samstags)
Vorabbemerkung zu den Seminaren:
Wir legen an unserem Institut Wert darauf, dass die TeilnehmerInnen insbesondere in den Seminaren zur Theorie und auch in den Seminaren zu Symptomen zum einen selbstverständlich über die Theorie informiert und zum anderen diese anwendungsbezogen für ihr jeweiliges Arbeitssetting erfahren und einüben können. Sie erlernen also bei uns nicht nur ein klassisches Beratungssetting, sondern auch die Anwendung in unterschiedlichen Arbeitssettings. Wir hoffen damit auch u.a. zu einer Erhöhung der beruflichen Flexibilität der Teilnehmer beitragen zu können.
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1.1. |
Einführung in die Grundlagen der System- und Kommunikationstheorien |
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Veränderungen 1. und 2. Ordnung
Definitionen von Systemen (Problemsystem, Lösungssystem)
Organisation von Systemen
Entstehung und Funktion von Information/ Informationsverarbeitung
Funktionalität und Finalität von Symptomen
Rolle des Beobachters, Werte und Einstellungen beim Beobachter
Objektive Wahrheit vs. Nützlichkeit von Hypothesen
Wirklichkeitskonstruktionen
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1.2. |
Beraterisch/ Therapeutische Grundhaltungen I |
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Neutralität und Neugier
Aktivität und Passivität des Therapeuten bzw. Beraters
Ressourcenorientierung
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1.3. |
Analyse relevanter Kontexte
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Genogramme
Familienlebenszyklen
Zeitleiste
Darstellung familialer Prozessmuster
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1.4. |
Seminarorganisation
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Kennenlernen der Teilnehmer
Übungen zur Bildung von Kleingruppen
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2.1. |
Funktionalität und Finalität des Symptoms |
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Glaubenssysteme bei Klienten bzw. Klientensystemen und ihre Beziehungspartner (Kollusionen)
Sich wiederholende Interaktionsmuster in Klientensystemen
Funktion des Symptoms als Beziehungspartner -Systemmitglied und Regulationsfaktor
Bedeutung des Krankheitsbegriffs
Implikationen einer Sichtweise von Symptomen als Beziehungsgestalter
Nutzen von Beziehungsmustern und Wertesystemen (Veränderung rigider Systeme)
Wechselwirkungen zwischen Klienten und verschiedenen Helfersystemen
Systeme Behandlung von Rückfällen und ihre Funktion in den Beziehungen und ihre ressourcenorientierte
Nutzung in der Therapie
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2.2. |
Kontaktaufnahme mit den Klienten/ Klientensystem |
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Telefonerstkontakt
Erhebung von Basisdaten
Implikationen des Erstkontaktes |
2.3. |
Planung und Hypothesenbildung vor dem Erstgespräch |
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Indikationsstellung
Definition des Problemsystems
Überweisungskontext
Hypothesenbildung
Settingfragen |
2.4. |
Arbeitsplatzanalysen (jedes Teilnehmers, ist Teil der Selbsterfahrung, Wiederholung in jedem Seminar) |
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Institutionelle Rahmenbedingungen
Probleme interdisziplinärer Zusammenarbeit und ihre (möglichen) Erschwernisse
Systemanalyse des eigenen Arbeitskontextes
Anwendungsmöglichkeiten des systemischen Modells auf den eigenen Arbeitskontext |
3.1. |
Interventionstechniken / Methodische Vorgehensweisen
Systemische Therapie/- Beratungstechniken I (Minuchin) |
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Positive Konnotation
Positive Umdeutung/ Reframing
Joining
Komplementarität nutzen
Hierarchien nutzen und herstellen
Grenzen ziehen
Intensivierung / Punktion
Aus dem Gleichgewicht bringen
Enactment |
3.2. |
Arbeitsplatzanalysen (Teil der Selbsterfahrung) |
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Institutionelle Rahmenbedingungen
Probleme interdisziplinärer Zusammenarbeit und ihre (möglichen) Erschwernisse
Systemanalyse des eigenen Arbeitskontextes
Anwendungsmöglichkeiten des systemischen Modells auf den eigenen Arbeitskontext |
4.1. |
Interventionstechniken / Methodische Vorgehensweisen |
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4.2. |
Systemische Therapie/- Beratungstechniken II (Mailänder)
Erstgespräche und weitere Gespräche |
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Therapeutische Grundhaltung
Zirkuläres Fragen
Informationsgewinnung und Informationserzeugung
Beobachtung nonverbaler Prozessmuster
Strukturierung während der Sitzung / des Gesprächs
Interventionen am Ende der Sitzung / des Gesprächs
Hypothetisches Fragen
Indirekte Ideenvermittlung/ neuer Sichtweisen
Rekursive Informationsschöpfung
Reframing / Positive Konnotation |
4.3. |
Beraterisch/ Therapeutische Grundhaltungen II |
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Wertesysteme und ihre Auswirkungen auf Therapeut/ Berater und Klient/Klientensystem
Erwartungsklärung von Systemmitgliedern
Klärung des Überweisungskontextes und seine Auswirkungen auf den Therapie-Beratungsprozess
Sensitivität für Geschlechterrollen (gendersensitivity) |
4.4. |
Arbeitsplatzanalysen (Teil der Selbsterfahrung) |
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Institutionelle Rahmenbedingungen
Probleme interdisziplinärer Zusammenarbeit und ihre (möglichen) Erschwernisse
Systemanalyse des eigenen Arbeitskontextes
Anwendungsmöglichkeiten des systemischen Modells auf den eigenen Arbeitskontext |
5.1. |
Ressourcen- und lösungsorientierte systemische Therapie und Beratung |
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Ressourcenorientierung vs. Defizitdenken
Konstruktion von Problemsystemen und Strategien zur Differenzierung
Konstruktion von Lösungskonstrukten
Informationssammlung über Problemmuster
Konstruktion von Informationskonstrukten für Lösungsrealitäten
Konstruktion lösungsorientierter Aufgaben |
5.2. |
Zwangskontexte - Unmotivierte Klienten - Unfreiwilligkeit |
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Macht und Ohnmacht des Therapeuten bzw. Beraters
Verantwortung des Therapeuten/ Beraters und ihre Grenzen
Beziehungsmodi zwischen Therapeut und Klientensystem
Verschiedene Auftraggeber und verschiedene Aufträge
Hoffnung und Hoffnungslosigkeit bei Klienten und anderen Auftraggebern
Nicht-Instruierbarkeit und Vergrößerung der Handlungsmöglichkeiten
Sinnhaftigkeit von „Unfreiwilligkeit” bei Klienten
Zwangskontexte und ihre Rahmenbedingungen für die Mitarbeiter
Rolle und Zusammenarbeit mit Institutionen der sozialen Kontrolle
Triangulation und De-Triangulation
Dilemmata für Therapeuten und Berater
Interventionsmöglichkeiten im Umgang mit Zwangskontexten |
5.3. |
Arbeitsplatzanalysen (Teil der Selbsterfahrung) |
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Institutionelle Rahmenbedingungen
Probleme interdisziplinärer Zusammenarbeit und ihre (möglichen) Erschwernisse
Systemanalyse des eigenen Arbeitskontextes
Anwendungsmöglichkeiten des systemischen Modells auf den eigenen Arbeitskontext |
6.1. |
Mehrgenerationenperspektive (Boszormenyi-Nagy u. Boscolo) |
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Einbeziehung der Mehrgenerationenperspektive in der systemischen Therapie und Beratung
Loyalitätsbindungen
Konzept der inneren Stimmen
Destruktive Loyalitätsbindungen und ihre konstruktive Wendung
Konzept des „Gebens und Empfangens”
Aussöhnung als konstruktive Perspektive
Positive Gestaltung negativer „Vermächtnisse” |
6.2. |
Arbeitsplatzanalysen (Teil der Selbsterfahrung) |
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Institutionelle Rahmenbedingungen
Probleme interdisziplinärer Zusammenarbeit und ihre (möglichen) Erschwernisse
Systemanalyse des eigenen Arbeitskontextes
Anwendungsmöglichkeiten des systemischen Modells auf den eigenen Arbeitskontext |
7.1. |
Systemische Therapie/- Beratungstechniken II (Mailänder) |
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Ressourcenfokussierende Aufgaben
Aufgabenverschreibungen
Split-Messages
Therapeutische Double Binds
Herausarbeiten von positiven Alternativen |
7.2. |
Kooperationsfördernde Interventionstechniken mit anderen Helfersystemen |
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Reflecting Team |
7.3. |
Arbeitsplatzanalysen (Teil der Selbsterfahrung) |
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Institutionelle Rahmenbedingungen
Probleme interdisziplinärer Zusammenarbeit und ihre (möglichen) Erschwernisse
Systemanalyse des eigenen Arbeitskontextes
Anwendungsmöglichkeiten des systemischen Modells auf den eigenen Arbeitskontext |
8.1. |
Systemische Therapie/- Beratungstechniken III (Mailänder) |
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Positive Konnotation
Verschreibung von Ritualen
Symptomverschreibungen
Kommentare
Konstruktion musterverändernder Interaktionen und Kontakte
Metaphern
Provokationen
Prophezeiungen / Vorhersagen
Schriftliche Interventionsformen
Paradoxe Interventionen |
8.2. |
Interventions- und Verschreibungsmöglichkeiten zum Abschluss eines Gesprächs |
8.3. |
Abbrüche |
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Interventionen bei Abbruch oder drohendem Abbruch der Beratung / Therapie
Zurückhol-Möglichkeiten |
8.4. |
Kooperationsfördernde Interventionstechniken mit anderen Helfersystemen |
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Helferkonferenzen
Intervision |
8.5. |
Arbeitsplatzanalysen (Teil der Selbsterfahrung) |
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Institutionelle Rahmenbedingungen
Probleme interdisziplinärer Zusammenarbeit und ihre (möglichen) Erschwernisse
Systemanalyse des eigenen Arbeitskontextes
Anwendungsmöglichkeiten des systemischen Modells auf den eigenen Arbeitskontext |
225 Stunden = 9 Termine a 3 Tage (donnerstags-samstags)
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1.1. |
Systemische Betrachtung und Interventionsmöglichkeiten bei Gewalt und Misshandlungen in der Familie |
1.2. |
Systemische Betrachtung und Interventionsmöglichkeiten bei Sexuellem Missbrauch - Einführung |
1.3. |
Arbeitsplatzanalysen |
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Institutionelle Rahmenbedingungen
Probleme interdisziplinärer Zusammenarbeit und ihre (möglichen) Erschwernisse
Systemanalyse des eigenen Arbeitskontextes
Anwendungsmöglichkeiten des systemischen Modells auf den eigenen Arbeitskontext |
2.1. |
Systemische Betrachtung und Interventionsmöglichkeiten bei Trennung und Scheidung |
2.2. |
Arbeitsplatzanalysen (Teil der Selbsterfahrung) |
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Institutionelle Rahmenbedingungen
Probleme interdisziplinärer Zusammenarbeit und ihre (möglichen) Erschwernisse
Systemanalyse des eigenen Arbeitskontextes
Anwendungsmöglichkeiten des systemischen Modells auf den eigenen Arbeitskontext |
3.1. |
Systemische Betrachtung und Interventionsmöglichkeiten bei Stieffamilien / Patchwork-Familien |
3.2. |
Arbeitsplatzanalysen (Teil der Selbsterfahrung) |
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Institutionelle Rahmenbedingungen
Probleme interdisziplinärer Zusammenarbeit und ihre (möglichen) Erschwernisse
Systemanalyse des eigenen Arbeitskontextes
Anwendungsmöglichkeiten des systemischen Modells auf den eigenen Arbeitskontext |
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Arbeit an der eigenen Herkunftsfamilie im Rahmen der Weiterbildung
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Arbeit an der eigenen Herkunftsfamilie im Rahmen der Weiterbildung
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Arbeit an der eigenen Herkunftsfamilie im Rahmen der Weiterbildung
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7.1. |
Supervision der Klientenarbeit |
8.1. |
Supervision der Klientenarbeit |
9.1. |
Systemische Betrachtung und Interventionsmöglichkeiten bei Suchtverhalten |
9.2. |
Arbeitsplatzanalysen (Teil der Selbsterfahrung) |
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Institutionelle Rahmenbedingungen
Probleme interdisziplinärer Zusammenarbeit und ihre (möglichen) Erschwernisse
Systemanalyse des eigenen Arbeitskontextes
Anwendungsmöglichkeiten des systemischen Modells auf den eigenen Arbeitskontext |
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